LIBIDO

Der Unterschied zwischen Libido und Potenz

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Sexuelle Stimulation in Form von Lust entsteht im Gehirn und löst eine erhöhte Konzentration von Stickstoffmonoxid (NO) im Bereich der Sexualorgane aus.NO_Blut_web Dieses Gas wird im Körper der Frau und des Mannes von Hormonen angeregt und ist ein Signal-Überträger zur Erweiterung der Blutgefäße.

Die moderne Wissenschaft konnte nachweisen, dass eine Steuerung von Körperfunktionen mittels der plötzlichen Freisetzung von Gas noch schneller und effektiver gelingen kann als durch Flüssigkeiten wie die Hormone.

Neben der wichtigen Aufgabe in den Wänden der Blutgefäße erfüllt es weitere, essentiele Funktionen. Stickmonoxid ermöglicht erst die Abwehrzellen der Immunsystems, Viren, Bakterien und andere, bedrohende Kleinstlebewesen, und auch der Augapfel profitiert von solcher Entspannung, denn das Stickmonoxid öffnet einen Kanal, über den Augenflüssigkeit in Blutgefäße abfließen kann, was den Augendruck senkt, wichtig für Menschen mit Glaukom-Problematik. Es ist bezeichnend, dass Lebenskraft des Herzens, gutes Sehen und Sexualität in einem unübersehbaren Zusammenhang stehen. Über Wirkungen von Stickstoffmonoxid und über Komplikationen bei NO-Mangel könnte noch vieles berichtet werden.

Ähnliches gelingt auch im männlichen Körper. Dort wird die alles entscheidende Blutzufuhr durch ringförmige Muskeln in den entsprechenden Gefäßen gesteuert. Normal sind sie angespannt und verschließen weitgehend den Blutfluss. Erst die sexuelle Erregung startet die notwendige Kettenreaktion. Ein Enzym setzt Stoffe zur Muskelentspannung frei. Das Einströmen von Blut wird ermöglicht und forciert. Der Venenabfluss wird gleichzeitig blockiert. Der Druck in den Gefäßen zur nimmt zu. Beim Mann kommt es zu Erektion. Einer solchen Entwicklung entsprechend schwillt bei der Frau die Klitoris an.

 

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All das beginnt aber mit der Lust. Wenn sie ausbleibt, wird diese Kaskade von der ersten Stufe an unterbrochen.